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allein zu Haus Teil 2

Vorigen Samstag ist meine Frau auf ihre Irlandreise gefahren und ich habe damit mein Strohwitwerdasein begonnen.

Viel hab ich nicht davon gehabt, weil ich ziemlich viel Zeit in der Arbeit verbracht habe.Da ist es nicht unangenehm, wenn meine Tochter nach dem Rechten sieht zu Hause, die Katzen versorgt, etc. 

Von "Schöner Wohnen" habe ich also bei 60 Stunden Arbeit nichts gehabt. Das kann ich aber am Wochende nachholen, also lange Schlafen, ausspannen bis die Sonne wieder untergeht, alles liegen und stehen lassen,...

Daraus wird aber nichts. Ich habe vor, die kommenden Tage das Haus auf Vordermann zu bringen. Nicht, weil das meine Frau nicht machen würde, aber ich möchte sie ein wenig überraschen, indem ich endlich das erledige, das ich lange vor mir hingeschoben habe. Außerdem sehe ich es als Unterstützung meiner Gattin. Alles mit Hilfe meiner Tochter. Dann geht es schnell und viel besser als alleine. Nicht, dass ich das nicht schaffen würde, aber im Rollstuhl dauert es halt länger und ganz so, wie ich es mir vorstelle, wird es auch nie.

Ich befürchte nur, dass man von den Bemühungen nicht mehr allzu viel erkennt, wenn meine Frau in einer Woche nach Hause kommt. Da kann ich wenig machen, das ist halt so. So wie immer halt.

Was ich auch am kommenden Wochenende machen werde, ist die Ruhe im Haus zu genießen. Kein Radio, kein Fernsehen, das die Stille stört. Und ich kann endlich mit dem neuen Theaterstück für die Schule beginnen, die vergangenen Tage hatte ich keine Zeit dafür.

Zudem kann ich die Zeit und Ruhe dazu verwenden, meinen Gedanken nachzuhängen, einfach nur zu Tagträume zu träumen und an meine Frau. Ich muss zugeben, so sehr ich die Zeit alleine schätze und genieße, so muss ich doch zugeben, dass sie mir ein wenig fehlt. Im Laufe der kommende Woche wird sich das wohl noch verstärken. So wie immer halt.

21.7.17 14:06, kommentieren

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Allein zu Haus

Es ist soweit: Meine Frau hat mich verlassen. Böse Zungen mögen nun behaupten, dass das Beste ist, was sie tun konnte und dass sie ohnehin schon zu lange damit gewartet hat.Nun, all diejenigen muss ich leider enttäuschen. Wohl hat sie mich verlassen, aber nur, weil sie mit Freunden in einer Reisegruppe für zwei Wochen nach Irland gefahren ist. Während sie die Grüne Insel genießen darf, immerhin schon zum zweiten Mal, vergangenes Jahr war sie ja schon mal da, kümmere ich mich um zu Hause.Keine Angst ich verfalle nicht in Depressionen, irgendwann einmal werde ich auch nach Irland kommen, da mach ich mir keine Sorgen. Nein, ich bin es meiner Frau vergönnt und dass sie immer wieder einmal alleine, d.h. ohne mich verreist, ist ja auch nichts Neues oder Seltsames.Ich werde mein Strohwitwer Dasein genießen, auch wenn ich für die nächsten zwei Wochen in die Arbeit gehen werde. Allerdings muss ich zugeben, ist das halb so schlimm, weil ich vieles erledigen kann, von dem es egal ist, ob ich nun daheim dabei sitze oder in der Schule. Die ist ohnehin ein ruhiger Ort, kein Wunder, sind ja Ferien. Man kann wunderbar entspannt tätig sein und die Ruhe auskosten.So wie ich diese nun zu Hause am Sonntag genießen kann. "Schöner Wohnen" ohne "Vorgesetzte" hat auch was. Die Sonne ist auch herausgekommen, scheint ein schöner, warmer Tag zu werden. Die Katzen liegen am Balkon in der Sonne und ich werde dann mal was kochen. Im Moment ist meine Holde in Amsterdam, bevor es mit der Fähre weitergeht. Ich werde mich wieder melden, und mitteilen, wie es mir so geht. Schöne Woche Euch allen da draußen!

16.7.17 10:16, kommentieren